Wie Du Herausforderungen in Chancen verwandelst

Es ist nicht zu leugnen, dass Herausforderungen nun mal ein Teil des Lebens sind.

Du kannst entweder:

  • anderen die Schuld dafür geben,
  • sich selbst bemitleiden,
  • es ablehnen Deine „Lektion“ zu lernen und
  • den gleichen Fehler immer und immer wieder machen

oder

  • lernen, jede Herausforderung souverän in eine Chance zu verwandeln, um Deine persönliche Kraft und innere Weisheit zu steigern.

Es ist so wichtig, aufmerksam zu sein, weil der Weg zum Erfolg Dich zweifellos mit Herausforderungen konfrontieren wird. Und sie sind nicht ohne Grund da.

Wie gehst Du mit Herausforderungen um?

Denke mal daran zurück, wann Du die letzte Herausforderung in Deinem Leben meistern musstest. Wie bist Du damit umgegangen? Was hast Du getan? Was hast Du Dir selbst über diese Situation eingeredet? Warst Du am Ende aufmerksamer, stärker und mehr denn je bereit zu wachsen? Oder hast Du Deine Kraft und Dein Wachstum begrenzt, indem Du Anderen die Schuld gegeben hast und bist in Selbstmitleid versunken?

Die Zeit der Herausforderungen sind Wege des Lebens, uns zu testen und uns zu helfen zu wachsen und uns auf die nächste Stufe unserer Entwicklung als Mensch und Unternehmer zu bringen. Herausforderungen können aber auch eine Warnung sein. Eine Warnung, Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen oder geschäftlich einen anderen Weg zu gehen. Mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten, sich von Menschen zu trennen oder mehr auf die Gesundheit zu achten.

Herausforderungen sind auch dazu da, um uns aufzuwecken und uns zu lehren, was wir am meisten lernen müssen. Es ist so wichtig, wirklich zu verstehen, wie man mit den Herausforderungen des Lebens umgehen muss, damit wir nicht stecken bleiben und die gleichen Fehler immer und immer wieder präsentiert bekommen!

Vielleicht ist Dir das Gesetz der Serie schon einmal begegnet. Es scheint, dass wenn etwas schief geht, eine Reihe von Dinge folgen, die auch nicht nach Plan laufen und einen zurück werfen. Über mich brach dieses Phänomen ohne erkennbaren Grund im November herein. Es fing an mit regelmäßigen Serverausfällen, dann verschlechterte sich der Gesundheitszustand meiner Mutter schlagartig, Zahlungen blieben aus und ungerechtfertigte Ansprüche wurden an mich herangetragen.

4 wichtige Schritte Herausforderungen in Chancen zu verwandeln

Das ist dann der Zeitpunkt, sich zurückzulehnen und darüber nachzudenken, was es hier zu lernen gibt. Der erste wichtige Schritt hierbei ist Akzeptanz. Es ist kontraproduktiv, wenn Du anfängst, diese negativen Dinge und Emotionen, die über Dich hereinbrechen, abzulehnen, dagegen anzukämpfen und Dich darüber aufzuregen.

Wie Du vielleicht weißt, verstärkt sich das, auf das man seine Aufmerksamkeit richtet und zieht somit mehr davon nach sich. Übernimm die Verantwortung für diese Erfahrungen und stelle Dich ihnen. Es ist nicht zwangsläufig Dein Fehler, dass Dir diese Herausforderungen widerfahren, sie sind aber aus einem bestimmten Grund da.

Der nächste Schritt ist, wenn Du ärgerlich, traurig, frustriert oder wütend bist, übergehe bzw. unterdrücke diese Emotionen nicht. Lasse sie zu. Denn was immer Du unterdrückst, wird irgendwann mit einem Knall zum Vorschein kommen und das macht es nicht besser. Lasse Deine Emotionen zu – ohne Wertung. Denn wenn Du Dich ärgerst und Dich dann auch noch schlecht fühlst, weil Du Dich ärgerst, bringt Dich das weiter in den Negativstrudel.

Reflektiere, was Du daraus lernen sollst. Das ist der Grund, warum Du vor Herausforderungen gestellt wirst. Für mich bedeuteten meine Herausforderungen, Prioritäten zu setzen, zielgerichteter zu arbeiten, aber auch mehr Zeit für Anderes einzuplanen. Außerdem sind da ein paar Dinge aus der Vergangenheit noch nicht endgültig geklärt.

Wenn Du Deine Herausforderungen nicht annimmst und daraus lernst, wird Dir das Universum die gleichen Herausforderungen in einem anderen Gewand wieder und wieder präsentieren – solange bis Du gelernt hast. Vielleicht kennst Du Menschen, die unentwegt mit den gleichen Problemen kämpfen. Das liegt daran, weil sie sich weigern, sich mit der Situation auseinanderzusetzen und die Entscheidung zu treffen, Dinge zu ändern.

Vertraue darauf, dass es einen tieferen Grund für Deine Herausforderungen gibt und stelle Dich ihnen. Auch wenn Du im Moment nicht verstehst, warum Dir das passiert, was passiert. Schaue hin, reflektiere und vertraue auf Deine innere Führung, die Dir zu gegebener Zeit die Erkenntnis liefern wird.

Vergiss nicht in Aktion zu treten. „Einsicht ist der erste Weg zur Besserung“. Diesen Spruch kennst Du bestimmt. Es ist aber nur der erste Weg. Auf die Einsicht sollte die Aktion folgen. Die richtige bzw. neue Aktion in die richtige Richtung. Denn Wissen/Einsicht ohne Handlung ändert nichts.

Wenn Du die oben genannten Punkte beachtest, wirst Du in der Lage sein, Deine Herausforderungen zu Deinem Vorteil zu nutzen. Du hast Deine Lektion gelernt und wirst Schritte in die richtige Richtung unternehmen. Das wird Dir helfen, in Deiner persönlichen Entwicklung weiter zu kommen.

Also, welche Herausforderungen hast Du erlebt, die sich auf Dein Leben ausgewirkt haben? Was hast Du daraus gelernt? Bitte teile Deine Meinung, Kommentar oder Feedback.

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Herzlichst

Renate Monheimius

 

 

 

P.S.: Mein Buchtipp zu diesem Thema ist von Thorwald Dethlefsen „Schicksal als Chance“.

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8 Responses to Wie Du Herausforderungen in Chancen verwandelst

  1. Gisela Stecker 30. Dezember 2010 at 07:29 #

    Hallo Frau Monheimius,
    Ihr neuer Blogbeitrag war wieder sehr interessant. Ich bin zwar noch nicht so weit wie Sie, werde durch Sie aber immer wieder motiviert.
    Herzlichen Dank und einen guten Start ins neue Jahr2011
    Gisela Stecker

  2. Dietmar 30. Dezember 2010 at 13:47 #

    Liebe Renate,

    Du hast mir aus der Seele gesprochen!!!!!
    Also lass es uns, in diesem Sinne, im Neuen Jahr
    weiter angehen.

    Alles Liebe und einen guten Rutsch

    Dietmar

  3. Angeline van der Heijden 30. Dezember 2010 at 21:03 #

    Liebe Renate,

    da warst du ja super produktiv gestern Abend. Gut, dass wir unser Telefonat auf nächste Woche verschoben haben. Interessant wie immer, dein Artikel. Ich freue mich auf den weiteren Austausch in 2011 und wünsche dir einen guten Start.
    Sonnige Grüße sendet
    Angeline aus Mallorca

  4. Jeannette Riner 31. Dezember 2010 at 11:59 #

    Liebe Frau Monheimius

    da haben Sie einen wirklich tollen Blogbeitrag gepostet.

    Die Einsicht, finde ich auch, ist der beste erste Start um zielgerichtet in Aktion zu treten.

    Auch ich wünsche Ihnen ein Jahr voller Glück, Erfolg und Zufriedenheit.

    „Zusammenkommen ist ein Beginn,
    Zusammenbleiben ein Fortschritt,
    Zusammenarbeiten ein Erfolg“
    (Henry Ford)

    Liebe Grüsse
    Jeannette

  5. Karl 31. Dezember 2010 at 12:29 #

    Wir alle werden in zunehmendem Maße Tag für Tag mit größeren Herausforderungen konfrontiert und oft scheint es, als habe „alles keinen Zweck“ und man fragt sich, was ist denn jetzt los ?

    Ich spüre, daß wir uns in einer Umbruchsituation befinden. Alte Gegebenheiten gelten nicht mehr. Viele sind mit der momentanen Unsicherheit überfordert und
    begehen vielleicht den Fehler, erst einmal den Kopf in den Sand zu stecken.

    Aber sich zurückziehen und gar nichts zu tun bringt bekanntlich nicht weiter. Es ist einfach wichtig, seine persönliche Stellung in dieser Welt zu sehen : welche
    Aufgabe habe ich ? Wozu bin ich hier ? Oftmals erhält man dann Antworten, mit denen man – so denkt man zumindest – nichts anfangen kann. Hier gilt es alte
    Denkgewohnheiten loszulassen und sich neuen Ideen zu öffnen. Auch um die Antworten zu verstehen. Vielleicht haben wir etwas getan, was uns zwar ein
    regelmäßiges Einkommen bescherte, aber haben wir wirklich Freude daran gehabt oder war es nur „ein Job“?

    Die Sicht unserer Welt wandelt sich zusehends. Wir werden täglich mit den Mißständen – hervorgerufen durch unsere moderne Lebensweise – konfrontiert
    und sehen deutlich, daß der Planet ächzt. Un mit ihm ächzt die ganze Schöpfung.
    Noch scheint es, als würden wir das ignorieren und das tun auch nach wie vor viele. Aber es gibt eine wachsende Strömung in die Gegenrichtung – eine
    aufbauende Strömung, die heilt und vereint anstatt zu zerstören und zu zerstreuen.

    Ich wünsche Ihnen, daß Sie für sich Ihren Weg gefunden haben und stets das Richtige tun, damit Sie beim Rückblick sagen können : „es war gut, ich war eine
    Bereicherung für diesen Planeten“ und „Danke“ sagen können für die Chancen, die Sie hatten und genutzt haben.

  6. Lydia 1. Januar 2011 at 19:00 #

    Sehr geehrte Frau Monheimius
    Danke für Ihren motivierenden Blogl ! Besonders angesprochen hat mich der Abschnitt: Reflektieren Sie, was Sie daraus lernen sollen.“ Ihr Artikel ist sehr passend zum Jahreswechsel, wo das neue Jahr ganz frisch vor uns liegt. Ich sehe mit Freude und Neugier ins neue Jahr: Welche Chancen werden sich ergeben ? Welche Herausforderung wird mich auffordern, mein Leben zu überdenken, und nach einer optimalen Lösung zu suchen ?
    Zu Ihrer Frage „Was haben Sie daraus gelernt ?“ Ich persönlich habe aus Herausforderungen am meisten gelernt, dass sich Schwierigkeiten am schnellsten auflösen, wenn man es schafft, eine anhaltend dankbare Einstellung inmitten der Turbulenzen zu bewahren.
    Viele liebe Grüße und alles Gute für 2011 !

  7. monheimius 14. Februar 2011 at 15:16 #

    Lieber Carl,
    vielen Dank für diesen wunderschönen Kommentar.
    Der ist einen Blogartikel wert.
    Ich frage mich täglich: „Was haben andere davon dass es mich gibt?“
    Und achte so gut es geht darauf, wem ich mein Geld geben (z.B. für Lebensmittel).
    Ich weiß, dass jeder mit seinen Taten die Welt ein kleines Stückchen besser machen kann.
    Und es gibt Viele, die das auch erkannt haben – was für ein Glück.
    Alles Liebe
    Renate

    P.S.: Hier mein Filmtipp dazu http://www.youtube.com/watch?v=IbDmOt-vIL8

  8. monheimius 14. Februar 2011 at 15:19 #

    Liebe Lydia,
    vielen Dank, dass Sie Ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben.
    Ich wünsche Ihnen für 2011 alles erdenklich Gute und viel Erfolg.
    Ihre positive, lebensbejahende Einstellung ist ansteckend.
    Herzliche Grüße
    Renate Monheimius

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