11 Tipps für ein erfolgreiches Jahr

Es ist also ein neues Jahr und mit jedem neuen Jahr kommen neue Chancen, neue Ziele und neue Möglichkeiten. Mein Jahr fängt aufgrund besonderer Umstände erst jetzt an. Vielleicht kann ich Dich dazu bewegen, kurz inne zuhalten und zu prüfen, ob Du den Schwung des neuen Jahres noch beibehalten konntest, und ob Deine geplante Richtung zum Ende des ersten Monats noch stimmt.

Jetzt weiß ich, dass die meisten Menschen gute Vorsätze für das Neue Jahr fassen und sie bis Mitte Januar vergessen haben. Also, was brauchst Du, um Deine guten Vorsätze weiter zu verfolgen? Wie kannst Du dieses Jahr noch zu dem Erfolgreichsten machen? Nachfolgend bekommst Du von mir 11 Tipps für ein erfolgreiches Jahr!

Tipp 1: Entwickel eine starke Vision

Also, was willst Du wirklich in diesem Jahr erreichen? Die meisten Leute werden sich zum Ziel setzen, wie viel Geld sie mit ihrem Business machen wollen oder was sie erreichen möchten – das ist ok. Ich möchte Dich aber auch ermutigen, Dir wirklich das große Bild dessen, was für Dich in diesem Jahr möglich ist, anzusehen.

Welchen Beitrag willst Du leisten? Wie willst Du etwas zurückgeben, andere inspirieren, anderen dienen oder helfen? Wenn Du Dich darauf konzentrierst, anderen zu dienen und über Deine eigenen unmittelbaren Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte hinaus siehst, wird Deine Vision mit Energie aufgeladen. Tony Robbins sagt, dass wir immer mehr für andere, als jemals für uns selbst tun. Also, welchen Beitrag willst Du leisten?

Was ist Deine Vision? Schreib sie auf. Das Leben wie vieler Menschen willst Du bis Ende des Jahres beeinflusst haben? Wie sollen sie sich fühlen? Wie willst Du Dich fühlen? Welche Person musst Du werden, damit das geschehen kann? Finde einen Zweck, für das was Du willst und vergiss das „Wie“. Wenn Deine Vision auf einen Zweck ausgerichtet ist, wird sich das Universum um den Rest kümmern.

Das bedeutet jetzt nicht, dass Du nichts weiter zu tun brauchst, denn es sind tägliche Maßnahmen erforderlich. Du musst aber nicht immer wissen, wie etwas passieren wird. Du musst Dir nur über das „Was“ im Klaren sein.

Nachdem Du Deine Vision aufgeschrieben hast, konzentriere Dich auf sie. Sehe, fühle, bejahe sie. Je mehr Du diese Vision JETZT als eine Realität erlebst, desto mehr wird Dein Unterbewusstsein daran arbeiten, sie zu verwirklichen. Und Du wirst stolz sein, wenn Dezember ist und Du Deine Ziele nicht nur erreicht, sondern übertroffen hast.

Tipp 2: Lege Dir für Dich eine neue Verhaltensweise fest

Damit Deine Visionen und Ziele offenbart werden können, muss eine Veränderung in Deinem Inneren passieren. Oft setzen sich Unternehmer finanzielle Ziele, ohne wirklich zu schauen, wie sie selbst sich ändern müssen, um diese Ziele zu erreichen.

Wir sind alle Geschöpfe des Komforts. Die natürliche Neigung des Menschen ist, sich an das zu klammern, was bekannt und komfortabel ist. Wenn wir also unser Geschäft auf die nächste Stufe bringen und neue Ziele erreichen wollen, wird es unbequem, weil wir unbekannte Wege gehen müssen.

Und auch wenn wir uns für eine neue Verhaltensweise entschieden haben, wird diese Tendenz uns zurück zu unseren alten Gewohnheiten ziehen, bevor wir überhaupt angefangen haben.

Mache es zu einer Priorität, eine neue Verhaltensweise festzulegen. Wer musst Du werden, um das zu schaffen, was Du willst? Musst Du vertrauensvoller, geduldiger, offener, aufgeschlossener, disziplinierter, konzentrierter, organisierter oder verbindlicher werden? Und welche alte Verhaltensweise musst Du loslassen?

Damit Du schaffst, was Du willst und Deine Ziele und Visionen sichtbar werden, beginnt alles mit Dir. Du bist immer die Quelle Deines eigenen Erfolges. Wichtig ist, dass Du eine Verpflichtung Dir selbst gegenüber eingehst, dass Du nun so sein wirst und dazu stehst. Erzähle Deinen Freunden und Deiner Familie, dass Du Dich geändert hast. Mache es öffentlich.

Dies bedeutet nicht, dass ab sofort alles glatt läuft. Ich kann Dir versprechen, dass es das nicht wird. Unsere alten Verhaltensweisen können sehr verlockend sein und es wird einige Zeit in Anspruch nehmen, um mehr von einer permanenten Veränderung zu spüren. Sei aufmerksam, wenn Du nicht auf dem richtigen Weg bist und korrigiere Dich, verpflichten Dich neu. Korrigiere Dich so oft wie nötig, bis Du einen echten Wandel geschafft hast.

Tipp 3: Habe Mitgefühl mit Dir selbst

Wenn Du die Richtung verloren hast, triff die bewusste Wahl, Dich nicht selbst zu verurteilen oder zu bestrafen. Einer der größten Gründe, warum die meisten Menschen nicht mit ihren Zielen oder Entscheidungen durchhalten ist, dass wenn sie wieder in ihre alte Verhaltensweise zurückfallen, sie extrem hart zu sich selbst sind und aufhören.

Also bitte bitte bitte … habe Mitgefühl mit Dir selbst! Die meisten von uns haben die Tendenz, viel härter zu sich selbst, als zu anderen Menschen zu sein. Es ist Deine Verantwortung, Mitgefühl mit Dir selbst zu haben. Es ist eine Übung, die im ersten Moment nicht einfach ist, aber einen großen Unterschied macht. Also lasse die Selbstkritik und Verurteilung bleiben und entspannen Dich! Niemand ist perfekt – Perfektionismus ist eine Illusion.

Wenn Du wirklich durchhalten willst, habe Mitgefühl mit Dir selbst und wie ich in Tipp 2 gesagt habe, verpflichte Dich neu. Verpflichte Dich so oft neu, wie es dauert, um einen dauerhaften Wandel zu erreichen.

Tipp 4: Erstelle eine persönliche Power-Übung

Ist es nicht komisch, wie motiviert wir sein können unsere Ziele zu erreichen, wenn wir sie anfangs setzen? Aber dann, ganz langsam nach einiger Zeit, wird die Motivation schwächer und schwächer. Irgendwie vergessen wir, wie motiviert wir waren und wie wichtig es für uns war. Nochmal, es ist sehr verlockend, in unsere alten, bequemen Gewohnheiten zurückzufallen. Es ist nicht leicht, sich zu verändern, zu transformieren und etwas Neues zu schaffen.

Wie bleibst Du also motiviert? Nun, mein Vorschlag ist eine persönliche Power-Übung, die Dich täglich belebt und inspiriert. Was kannst Du in Deine tägliche Routine integrieren, das Dich motiviert und an Deine Ziele und Visionen erinnert?

Vielleicht hörst Du Tony Robbins, um morgens in die Startlöcher zu kommen, oder Jim Rohn. Oder Du wirst super inspiriert durch das Lesen von Büchern über persönliches Wachstum oder finanziellen Erfolg. Oder vielleicht das wiederholte Lesen Deiner Ziele und den Blick auf Dein Vision Board. Was immer es ist, tue es auf einer täglichen Basis. Verpflichte Dich, Deinen Geist mit der nötigen Inspiration und Ermutigung zu füttern, um dabei zu bleiben und voran zu kommen. Das ist der Brennstoff für Deine Motivation. Mache dies zu einer Priorität!

Tipp 5: Achte auf Deinen Körper

Das ist wichtig! Das Meiste, was wir als Unternehmer tun, ist sehr kopflastig. Vor dem Computer sitzen, Denken, Analysieren, Planen, Strategieentwicklung, Marketing, Implementierung – alles ist Kopfsache! Unsere Köpfe sind ein wunderbares Werkzeug und ein Geschenk, aber wenn wir den ganzen Tag nur denken, geraten wir in mentale Überlastung.

Und wenn das passiert, verlieren wir den Kontakt zu unserer inneren Stimme, Führung und Weisheit. Der Geist kann durchaus Momentum aufbauen, mit unseren 60.000 + Gedanken, die wir täglich denken. Um Gleichgewicht in Dein Leben und Dich zurück zu Deiner Kernessenz zu bringen, ist es wichtig, dass Du auf Deinen Körper achtest.

Das heißt also, walken, joggen, Hanteltraining, Yoga, Stretching usw. Gönne Deinem Geist eine Pause und schenke Deinem Körper täglich Aufmerksamkeit und neue Energie. Es ist sogar hilfreich, einige Zeit in Stille zu verbringen und einfach nach innen zu spüren. Spüre, wie lebendig Deine Zellen sind und wie viel Weisheit in Dir wohnt. Der Geist braucht nicht all Deine Aufmerksamkeit! Wenn Du auf Deinen Körper achtest, wirst Du eine Weisheit und ein inneres Wissen entdecken, das jenseits des Verstandes ist und Du wirst viel kreativer, produktiver und mit allem verbunden sein!

Diese 5 Tipps von 11 sollen für heute reichen. Im nächsten Artikel folgen die restlichen 6. Dann erfährst Du das Geheimnis von „Touch it once“, Fragen, Momentum, Erfolge feiern, präsent und glücklich sein. Viel Erfolg bei der Umsetzung der ersten 5 Tipps.

Herzlichst

Renate Monheimius

 

 

 

P.S.: Zu diesem Blogartikel hat mich Katie Freiling inspiriert. Danke Katie!

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5 Responses to 11 Tipps für ein erfolgreiches Jahr

  1. Petra Diekel 2. Februar 2011 at 09:07 #

    Liebe Renate Monheimius,

    ich freue mich, dass Sie wieder online sind und wünsche ein besonders erfolgreiches Jahr.
    Vielen Dank für die Tipps – kann ich gut gebrauchen.

    Beste Grüße

    Petra Diekel

  2. Jan | Portugal 2. Februar 2011 at 09:32 #

    Hallo Renate!

    Zunächst: Ich hatte den Willen, mich heute mal nicht allzu sehr auf die vielen eMails einzulassen wie allmorgendlich, sondern mal früher als sonst aktiv an die wichtigen Dinge heranzugehen und mit dem Anschauen von ein paar wichtigen Lernvideos zu beginnen. Das nämlich schiebe ich schon lange vor mir her.

    Aber nichts war’s mit diesem einmalig guten Vorhaben. Nämlich als ich mein eMail-Programm gerade schließen wollte, fiel mir eine Zeile unter vielen ins Auge: »Ich bin wieder da«, Absender Renate Monheimius. Das traf mich, denn ich hatte dich schon vor einiger Zeit wahrgenommen – sehr positiv wahrgenommen.

    Ich öffnete die Mail, las den Text und klickte auf den vorgegebenen Link.

    Ich las diesen Beitrag »11 Tipps für ein erfolgreiches Jahr 2011«.

    Nun ja, ich gehöre nicht zu jenen Menschen, die sich alljährlich zu Beginn eines neuen Jahres etwas Besonderes vornehmen, denn ich weiß längst, dass so etwas rein realistisch betrachtet nichts bringt. Und dennoch: Ich habe beschlossen, dieses Jahr zu einer positivem Wende werden zu lassen. Und ich bin davon überzeugt, dass dieses Jahr der Durchbruch gelingen wird.

    Das hört sich drastisch an, ich weiß. Es ist aber nicht so, dass ich unzufrieden wäre mit meinem Leben – oh nein. Aber genau das ist es ja! Ich bin so zufrieden, dass ich eigentlich gar keinen Anlass sehe etwas zu ändern.

    »Wir sind alle Geschöpfe des Komforts« sagst du. Genau! Der größte Komfort für mich ist: Leben!

    Ja, ich genieße das Leben und erfreue mich daran. Ich lebe hier zum Beispiel in wunderschöner Natur, kann in den Garten gehen, mir ein paar Apfelsinen vom Baum pflücken und die herrlichen Früchte genießen. Um mich herum wächst und spießt es wie im Frühling, der wolkenlose Himmel leuchtet bereits jetzt am frühen Morgen in einem herrlichen Blau, mein Büro ist erfüllt vom Licht der noch etwas kühl strahlenden Sonne. Was also will man mehr?

    Tja, es gehört wohl etwas mehr dazu als nur die Natur zu genießen. Ich bin ja auch kein fauler Mensch, der sich in der Hängematte lümmelt. Nein, mein Tag ist mit etwa 12 bis 14 Stunden Arbeit recht gut ausgefüllt. Ich arbeite handwerklich am Haus, arbeite in meinem Büro am Computer.

    Apropos Haus. Da steht schon seit Langem ein Rohbau neben unserem Haus. Der müsste mal fertiggestellt werden. Wäre er längst, wenn nicht jemand uns um etliche zig-tausend Euro betrogen hätte.

    Während ich damit recht gut leben kann – denn wir haben ja ein, wenn auch recht schlichtes, Zuhause – geht es meiner Frau damit nicht so sehr gut; obwohl auch sie recht bescheiden und dann und wann auch zufrieden ist.

    Das motiviert mich, denn wie sagte Tony Robbins? Wir tun immer mehr für andere, als jemals für uns selbst. Und du sagst, wenn ich mich darauf konzentriere, anderen zu dienen und über meine eigenen unmittelbaren Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte hinaussehe, wird meine Vision mit Energie aufgeladen.

    Ich habe in der Tat immer mehr für andere getan als für mich selbst. Aber ich war ja nicht unzufrieden, wie ich schon anklingen ließ. Aber ich möchte dennoch wieder mal etwas für jemand anderen tun, nämlich für meine Frau. Und damit automatisch auch ein Stück für mich.

    Ich bin nämlich dahinter gekommen, dass wenn ich gezielt an die Arbeit herangehe und den Tag etwas sinnvoller plane, ich so viel Geld verdiene, dass ich locker die Handwerker bezahlen könnte, die die Arbeit schneller – nicht unbedingt besser – als ich erledigen könnten. Das Haus wäre ruckzuck fertig.

    Du stellst die Frage: »Müssen Sie vertrauenvoller, geduldiger, offener, aufgeschlossener, disziplinierter, konzentrierter, organisierter oder verbindlicher werden?« Vertrauenvoller, geduldiger, offener und aufgeschlossener muss ich nicht werden. Allerdings konzentrierter, organisierter und verbindlicher.

    Im privaten Bereich bin ich anderen gegenüber durchaus verbindlich und total zuverlässig. Nur mir selbst gegenüber nicht. Das muss sich ändern, wird sich jetzt ändern. Und da bin ich auch schon dabei.

    Und: Ich werde mein Hauptaugenmerk jetzt doch wieder mehr dem Kosmos zuwenden (hatte ich schon mal mit begonnen) und meine Vision auf einen ganz bestimmten Zweck ausrichten. Wie du sagst, wird sich das Universum um den Rest kümmern.

    Nun ja, ich werde meinen Teil jetzt verstärkt dazu beitragen. Das verspreche ich jetzt mir. Ich höre auf mit der Trödelei, die sich dann und wann doch und immer wieder einschleicht. Und ich mache dies öffentlich, wie du ja anregtest. Okay, so öffentlich hattest du das nicht gemeint, ich weiß.

    Auf jeden Fall danke ich dir für diesen Beitrag. Während du dich hast von Katie Freiling inspirieren lassen für diesen Blogartikel, warst es du, der mich inspiriert hat. Insofern geht mein Dank an dich – und indirekt natürlich auch an Katie.

    Ich mache mich jetzt gleich – nachdem ich Hund und Katzen gefüttert habe, denn meine Frau verweilt gerade bei ihren Enkelkindern in Deutschland – an die Arbeit … an Arbeit, die auch – finanziell – etwas einbringt. Ich werde endlich mal meine Websites fertigstellen und weitere längst in der Pipeline liegende Projekte realisieren.

    Ich wünsche nicht nur mir, sondern vor allem auch dir ein sehr erfolgreiches Jahr 2011

    Herzliche Grüße aus Portugal
    Jan

  3. Lydia 2. Februar 2011 at 13:27 #

    Hallo Renate
    Schön, dass Sie wieder da sind !
    Danke für Motivation.
    Viele Grüße und ein schönes 2011

  4. Annja Weinberger 3. Februar 2011 at 08:59 #

    Danke sehr für diese wunderbare Inspiration, die mich veranlasst hat, das Thema Vision in meinem Blog aufzugreifen.

    Die Vision stärken – immer wieder – das ist mir wichtig geworden.

  5. monheimius 14. Februar 2011 at 15:28 #

    Hallo Annja,
    ich freue mich, dass ich zu Ihrer Inspiration beitragen konnte. Ja, das Thema Vision – ein endloses – wichtiges.
    Irgendwo in meinen Notizen steht: „Schreib Deine Vision für 2011 auf und begründe sie. Ich glaube Letzteres
    ist besonders wichtig.
    Herzliche Grüße
    Renate Monheimius

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