Wie Du Social-Media-Plattformen für dein Geschäft nutzen

Egal, wo man seine Augen und Ohren hat, überall hört man Namen wie Twitter, Facebook oder YouTube. Die Ausbreitung dieser Social-Media-Plattformen scheint gewaltig zu sein. Da kommen gewöhnliche Medien wie Zeitung oder das Fernsehen bei der Nachrichtenverbreitung nicht mehr hinterher und versuchen zum Teil verzweifelt, auch auf den Social-Media-Zug aufzuspringen. Unglaubliche Massen tummeln sich auf diesen Portalen. Allein in Deutschland sind es auf den oben genannten Seiten jeden Monat circa 30 Mio. Besucher (2010).

Als Internetmarketer fragt man sich natürlich, wie man auch als „kleiner Fisch“ dieses Potential für sich nutzen kann. Ehrlich gesagt, fehlte mir eine handfeste Anleitung, die sich einfach und Schritt für Schritt umsetzen ließ. Ich wusste zwar, dass die Reichweite unglaublich groß ist, aber was genau muss ich tun, und in welcher Reihenfolge, um die Leute von Twitter und Co. auf meine Seite zu bringen? Was habe ich zu beachten? Welche Fehler zu umgehen?

Zufällig stolperte ich über ein interessantes Video über das Web2.0-Traffic-System von Mario Schneider, einem 19-jährigen. Ich war einigermaßen erstaunt, was ein so junger Mensch mir über das Internet erzählen konnte. Ich war vollkommen überrascht, als er plötzlich ein von ihm entwickeltes System auspackte, das ein fein abgestimmtes Zusammenspiel zwischen Twitter, Facebook, YouTube und dem eigenen Blog darstellte. Seine Schlüsse schienen logisch, einfach nachzuvollziehen und umzusetzen und so langsam verstand ich, wie ich Social Media für Marketing einsetzen kann.

Ich möchte Dir hier vorstellen, was ich mit dem Web2.0-Traffic-System gelernt habe:

Das wichtigste Element ist der eigene WordPress-Blog. Man kann ihn sich vorstellen wie sein eigenes Haus, in das man Tag für Tag über die anderen Plattformen Leute einlädt. Durch gute Artikel zeigt man den Lesern, dass man ein Experte in dem Thema ist und kann sich eine „Fangemeinde“ aufbauen. Außerdem liebt Google WordPress-Blogs und gute Inhalte liefern schnell die ersten Besucher.

Man kann sich den Blog also auch wie seine eigene Zeitung vorstellen. Hier hat man die Möglichkeit, durch viele interessante Artikel Vertrauen aufzubauen und so die Leser dazu zu bringen, sich in einen E-Mailverteiler einzutragen – das Ziel des gesamten Systems.

Neben dem Besucherstrom durch Google, sind nun die bekannten Social-Media-Plattformen für die Traffic-Generierung zuständig. Eine wichtige Rolle spielt hier Twitter. Man kann es sich vorstellen, wie einen eigenen Radiosender. Sobald die Follower online sind, sind sie „voll auf Sendung“ und lesen über das, was man gerade tut. Stellt man sich geschickt (nicht wie ein Spammer) an, schafft man es, täglich Leute auf sein Blog zu schicken, wo ja bekanntlich der Platz ist, sein Wissen zu präsentieren.

Es fehlt noch der eigene Fernsehsender 🙂 Klar, das ist YouTube. User von Twitter lieben Videos und so kann man die Zwitschergemeinde auf seinen YouTubekanal leiten und von dort aus wieder auf den Blog. Ein richtig gutes Video kann natürlich schon an sich virale Effekte bieten und so jeden Tag Besucher liefern. Wenn das Video ins eigene Blog implementiert wird, lockert das das Bild auf und man Lust auf mehr machen.

Facebook vereint sozusagen die Funktionen von Twitter und YouTube. So kann man wunderbar die erstellten Videos von YouTube auch in Facebook veröffentlichen und durch eine App die Tweets in Twitter auch automatisch in Facebook erscheinen lassen. So gelingt es auch hier seine Freunde mit seinen Artikeln im Blog bekannt zu machen.

Dabei sollte man nicht vergessen, welchen Wert ein solcher Besucher hat. Immerhin ist es kein gekaufter, sondern einer, der freiwillig mehr von uns wissen möchte (unbezahlbar).

Bis bald

Renate Monheimius

 


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One Response to Wie Du Social-Media-Plattformen für dein Geschäft nutzen

  1. Holger Kremers 13. Januar 2010 at 17:35 #

    Grundsätzlich nicht verkehrt, leider wurden die Zugriffszahlen nicht richtig recherchiert:

    Facebook hat in DE durchschnittlich ca 11 Millionen „Unique Visitor“ Twitter liegt bei ca 2,4 M…(Quelle: Google Ad Planner – Stand: Januar 2010) Das bedeutet für Facebook eine Abdeckung von ca 20% der deutschen Internetuser.

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