Social Media Networking

Nichts entspricht dem aktuellen Trend so sehr wie Social Media Networking.

Irgendwie ist man total out, wenn man online nirgends ein Profil hat. Wenn Sie wirklich dazu gehören wollen, sollten Sie möglichst bei verschiedenen Social Media Portalen angemeldet sein.

Es ist wie ein eigenes Leben im Netz. Menschen verbinden sich mit Ihnen, die sie sehr wahrscheinlich nie persönlich kennen lernen werden. Täglich kommen neue Anfragen. Sie werden Mühe haben, dem Ganzen zu folgen. Erst recht, wenn Sie Internet-Neuling sind und hier mit mischen möchten.

Eines sollten Sie dabei nicht vergessen: Das Internet ist nichts weiter als ein Hilfsmittel, ein Werkzeug. Der Kontakt von Mensch zu Mensch sollte dabei nicht auf der Strecke bleiben. Wobei es viele Menschen gibt, die Schwierigkeiten haben, sich ein persönliches Netz von Menschen aufzubauen. Für sie kommt so ein Social Media Netzwerk wie gerufen. Mit ihm fällt ihnen das kommunizieren sehr viel leichter als live.

Was bedeutet dies nun für Network-Marketer?

Es gibt Marketer, die über diese Möglichkeiten viele Tausend Kontakte gesammelt haben. Und wie wir wissen, sind Kontakte das Kapital eines jeden Marketers. Es ist also eine Möglichkeit an Kontakte zu kommen bzw. Kontakte gezielt zu generieren. Sie sollten aber eines nicht tun: Ihre Kontakte unentwegt mit Ihrem Geschäft oder Ihren Produkten belästigen. Wer hat schon gerne seinen Briefkasten, sein Email-Postfach voll Werbung. So auch bei Social Media Portalen. Wer hier als Spammer auffällt, wird schlicht gelöscht. Außerdem signalisiert es, dass Sie es nötig haben Kontakte zu jagen. Als erfolgreiche Networkerin ist es mir lieber, wenn meine Kontakte mich jagen 🙂

Der Reiz bei Social Media Networking ist, dass Sie hier die Möglichkeit haben, durch geschickte Kontaktpflege, sich selbst bekannt zu machen, zu positionieren. Selbstvermarktung (Personal Branding), You Inc.  Alles Begriffe, die Sie vielleicht schon mal gehört haben. Und das Schöne ist, es gibt keine Konkurrenz. Jeder ist in seiner Art einzigartig. Es geht also bei Social Media nicht darum, seine Firma bekannt zu machen, sondern sich selbst. Denn Menschen folgen zuerst einmal Menschen und nicht Firmen oder Produkten. Es gilt also, sich selbst als Experten in seinem Bereich darzustellen, in dem man wertvolle Informationen liefert und als angenehmer Zeitgenosse und freundlicher Mensch aufzutreten. Doch auch hier gilt es verantwortlich zu sein. Das Internet vergisst nichts. Sie sollten nichts veröffentlichen, was Ihnen morgen möglicherweise unangenehm ist.

Diese Art von Networking hat etwas mit Geduld zu tun.

Wie auch jede andere Art der Kontaktpflege. Es ist wichtig, dafür Zeit zu investieren. Im Social Media Bereich geht es darum, sich für seine Kontakte wirklich zu interessieren, zu schauen was sie machen und auch mal ihre Updates zu kommentieren. Ich glaube schon, dass es möglich ist übers Netz nicht nur Kontakte zu knüpfen, sondern auch Freundschaften aufzubauen. Ein späteres persönliches Treffen muss ja nicht ausgeschlossen sein. Nicht außer Acht zu lassen ist auch, dass Sie hier eigene Leads generieren, statt Leads unbekannter Herkunft zu kaufen. Diese Leads, Kontakte, Menschen haben Ihnen aber durch die Kontaktbestätigung schon einen Vertrauensvorschuss gegeben und sind nicht mehr ganz fremd. Vor Kurzem las ich folgenden Satz: „Anstatt Leads zu kaufen, investiere dein Geld lieber in das Wissen, wie du eigene Leads generieren kannst.“ Über Social Media Plattformen Leads zu generieren ist auch noch kostenlos.

Sie sollten Ihr Profil für sich arbeiten lassen, es authentisch und interessant gestalten, ohne zu übertreiben. Es geht nicht nur darum möglichst viele Kontakte zu haben, sondern viele von den Richtigen. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, nicht mehr jeden zu akzeptieren. Ich sehe mir erst sein Profil an und nur wenn es mir gefällt, dann nehme ich ihn.

Damit habe ich zwei von drei wichtigen Punkten auf dem Weg zum Erfolg mit Social Media Networking vorgestellt:

Leads / Kontakte und Personal Branding

Der dritte Punkt heißt System. Darüber werde ich einen weiteren Artikel veröffentlichen. Wer nicht warten möchte, darf sich oben rechts für meinen Emailkurs und den Newsletter anmelden.

Bis bald

Renate Monheimius

P.S.: Zu diesem Artikel hat mich Daniela Claudia Szasz (President’s Team bei PM International) inspiriert.

http://www.danielaszasz.com

Danke für die Zustimmung.

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2 Responses to Social Media Networking

  1. Erhard Küster 2. März 2010 at 10:58 #

    Dieser Blogbeitrag trifft den Kern der Sache. Damit ihn recht viele lesen, habe ich ihn mal bei Twitter gehostet und ihn dadurch meinen Followern empfohlen.
    Nur etwas habe ich noch nie begriffen: Wie sollen MLM-ler mit ihrer ständigen Liste, die sie bewerben, nur soviel Umsatz machen, dass sich ein Geschäft auch lohnt. Die meisten bombardieren doch ihre Downline mit ständiger Werbung ihres Geschäfts. Meiner Meinung nach nervt das ganz schön, zumindest mich. Um Umsätze zu generieren, und das geht nur mit echten Erzeugnissen, benötige ich einen Bedarf und eine Nachfrage, die ggf. auch künstlich erzeugt werden kann. Und dazu gehören Menschen, die auch kaufen. Oder liege ich da falsch?
    Sicherlich kommt dann das Empfehlungsmarketing zum tragen. Aber das klappt auch nur, wenn das Erzeugnis gut ist. Das meiste was ich kenmnengelernt habe, ist Müll. Leider. Dabei bin ich bestimmt nicht gegen diese Denkweise bzw. diesen Vertriebsweg. Nur die Denkweise der meisten Networker stört mich daran.
    Habe ich jetzt in ein Wespennest gestochen oder nur etwas nicht verstanden? ;-))
    Ich wünsche gute Geschäfte und verbleibe
    mit besten Grüßen.

  2. monheimius 22. März 2010 at 14:26 #

    Danke für den Kommentar, Herr Küster, und die Empfehlung an Ihre Twitter-Follower.

    Sie haben Recht. Nichts nervt mehr, als ständig mit Geschäfts- bzw. Produktempfehlungen
    anderer MLM-Kollegen bombardiert zu werden. Ich bin ihnen nicht böse – sie wissen es nicht besser.
    Wenn man mal über „den großen Teich“ blickt, entdeckt man, dass dort Marketing für Networker
    etwas anders funktioniert. Menschen kaufen nur von solchen, die sie kennen und denen sie vertrauen.
    Das erreicht man, indem man sich als Experte in seinem Bereich positioniert – und das kann dauern.
    Ein eigenes Informations-Produkt ist auf jedenfall hilfreich. Aber auch die Empfehlung guter Tipps anderer
    Marketer sind sinnvoll. Auch dadurch schafft man Vertrauen und man nimmt seinen Kontakten die Suche
    nach hilfreichen Informationen ab. Denn wie Sie schon bemerken, ist nicht alles brauchbar, was man im
    Internet so findet. Ich helfe Ihnen gerne ins Wespennest zu stechen und arbeite in der Zwischenzeit mit
    einer handvoll Leuten, die ähnlich denken wie wir, an einem Konzept für Networker. Ein Umdenken beim Thema
    Kontaktgenerierung und -pflege ist in der Branche unbedingt erforderlich.

    Viele liebe Grüße
    Renate Monheimius

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