Bist Du größer als Deine Angst?

Eine Frage: Stehst Du auf der Tribüne Deines eigenen Lebens?

Auf der Tribüne des eigenen Lebens zu stehen, bezieht sich auf den passiven Teil von uns, der lieber das Spiel beobachtet, anstatt mitzuspielen. Manchmal ist das ok. Aber nicht, wenn Du die Ziele in Deinem Leben erreichen möchtest. Du musst im Spiel sein, um Ergebnisse zu erzielen.

Kein Spiel. Kein Ergebnis.

Klar ist es sicher auf der Tribüne, deshalb stehen so viele Menschen dort. Sie sind Zuschauer beim „Sport“ des Lebens, des Unternehmertums, der Entwicklungen. Es sieht aus, als ob sie etwas ändern wollen, aber in Wirklichkeit glauben sie nicht genug an sich selbst, um tatsächlich ins Spiel zu kommen. Was ist also die nächstbeste Sache? Beobachten!

Und das ist, was die meisten Menschen gerade tun. Beobachten!

Sie beobachteten die „Spieler“ mit Facebook arbeiten. Sie sehen, wer Videos produziert, neue Produkte einführt, Webinare veranstaltet und Trainings anbietet. Aber die meisten Menschen beobachten nur. Sie beobachen, wie die Spieler das Spiel spielen. Sie sind auf YouTube und beobachten, bei Facebook und beobachten, lesen Emails und beobachten. Sie produzieren keine eigenen YouTube-Videos, schreiben keine eigenen Mails an ihre Liste, veranstalten keine Webinare.

Sie stehen auf ihrer Tribüne und beobachten nur, ohne sich bewußt zu sein, was sie da eigentlich tun.

Bist Du Dir bewusst, wo Du bist?

Es gibt einen drastischen Unterschied zwischen „auf der Tribüne stehen“ und „im Spiel sein“. Du weißt, dass Du im Spiel bist, weil Du etwas tust. Du handelst, um konkrete Ergebnisse zu produzieren. Doch das Markenzeichen des Im-Spiel-seins ist – Es ist riskant.

Du weißt, dass Du im Spiel bist, wenn die Möglichkeit besteht, dass Du fällst. Das Du an die Seite gedrängt wirst, ohne dass Du es hast kommen sehen. Wenn die Chance besteht „verletzt“ zu werden.

Schmerz – das große Wort, das die Menschen so erschreckt, dass sie es um jeden Preis vermeiden wollen.

Mut – Wieviel Mut haben wir verloren, seit wir Kinder waren? Als wir Laufen lernten und immer wieder aufs Gesicht fielen und immer wieder aufstanden und es aufs Neue versuchten! Als wir nicht die Freuden des Lebens der Sicherheit geopfert haben, nicht verletzt zu werden.

Es passiert viel im Spiel.

Es besteht die Chance, dass Du einige Male hin fällst. Und das ist der Punkt. Das Spiel ist der Ort, wo man seinen Kopf hinhält, wo man herausgefordert wird. Es ist der Test, um zu sehen, ob Du aufzuhalten bist. Und aus diesem Grund bringen die meisten Menschen nie den Mut auf, mitzuspielen. Sie haben so viel Angst zu scheitern, und dass ihre schlimmsten Gedanken wahr werden, dass sie unbewusst vor jedem Spiel, vor jeder Chance davon laufen.

Dann schieben sie die Schuld auf etwas oder jemand anderen, da sie nicht erkennen, warum sie so handeln. Sie werden zum Opfer und kreieren eine Story, die das rechtfertigt und erzählen sie jedem der sie hören will. Sie kommen aber zu keinem Ergebnis.

Ist es das, was Du willst? Ich glaube nicht.

Niemand kann seiner inneren Angst entkommen. Nahezu 99% der Welt teilt die gleiche Angst mit Dir. Doch die Meisten werden sie nie überwinden. Sie bleiben ihr ganzes Leben lang handlungsunfähig, und das ist es, warum so Wenige tatsächlich ihre wahre Größe erreichen.

Wir sind alle nur Menschen. Und wenn ein Mensch mit der Tatsache konfrontiert wird zu scheitern, zögert er automatisch. Es ist Deine Aufgabe, größer zu sein als Dein Zögern. Es ist Deine Aufgabe, mehr an Dich zu glauben, als an Deine erfolgsverhindernden Gedanken. Es ist Deine Aufgabe, mehr an Deine Visionen zu glauben, als an Deine Zweifel. Niemand sonst kann das für Dich tun.

Hast Du jemals bemerkt, dass wenn Du Deine Angst überwunden hast und aktuell im Spiel bist, es so aussieht, als ob alle anderen Spieler einen riesigen Spaß haben? Es macht nichts mehr Spaß und nichts ist berauschender als im Spiel zu sein.

Unmittelbar auf der anderen Seite unserer Angst ist das Leben!

Aber der einzige Weg, um dorthin zu gelangen, ist durch Deine Angst. Jedem kleinen Stück davon ins Angesicht zu sehen und sich selbst zu beweisen, dass Du größer bist als Deine Angst.

Wenn Du dies nicht tust, wirst Du immer das Gefühl haben, dass Deine Angst größer ist als Du. Und ich verspreche Dir – damit wirst Du nicht das volle Potential Deines Lebens leben können.

Nimm Dir das zu Herzen. Es ist die Wahrheit.

Deine

Renate Monheimius

 

 

 

 

 

P.S.: Zu diesem Artikel hat mich Jonathan Budd inspiriert, eigene Erfahrung und vor Kurzem neu gewonnene Erkenntnisse.

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4 Responses to Bist Du größer als Deine Angst?

  1. Ulf Krumrein 25. Februar 2011 at 16:04 #

    Hallo,
    viele Menschen bekommen von Ihrer Geburt an nur negatives „gelehrt“.
    -Lass es sein, das kannst du eh nicht…
    – das haben „andere“ vor Dir auch schon erfolglos versucht.
    – wenn es etwas gutes wäre, würde es jeder tun…
    usw…
    So kann man sich meine Kindheit und Jugend durchaus auch vorstellen. Heute weiß ich, daß das alles nur Neider sind, die ihr eigenes Leben nicht geregelt bekommen, aber über das Leben des anderen bestimmen wollen…
    Das habe ich leider (oder als Lernphase zum Glück?) ebenfalls kennen lernen dürfen. Heute interessieren mich nur noch die Menswchen, die mich bei der Umsetzung meines Ziels unterstützen und mich fördern…

    In diesem Sinne an alle ein schönes Wochenende.
    Mit freundlichem Gruß
    Ulf

  2. Babs Göbels 25. Februar 2011 at 20:44 #

    Hallo liebe Renate, lieber Ulf und ein hallo an alle nachfolgenden Kommentatoren,

    auch wenn ich mich mit jeder Silbe meiner Vorredner anschließen kann, möchte ich dir, liebe Renate zunächst einmal ein positives Feedback für dein geschriebenes geben.
    Es ist immer wieder ermutigend von dir Berichte zu bekommen und lesen zu dürfen die den Kern treffen und die du auf den Punkt bringst, verbunden mit deiner ganz persönlichen und besonderen Art. Respekt!
    An irgendeiner Stelle findet man sich selbst in der Darstellung wieder und erlebt sofort ein Gefühl der Verbundenheit.
    Was die Kindheit und der familiäre Einfluß seinerzeit bewirkt hat, kann man heute sehr deutlich an den vielen psychisch wie physisch erkrankten Menschen ablesen. Auch wenn ich überzeugt bin, daß diese erziehende Generation es nicht besser wußte, verstehe ich nicht warum viele tausend Senioren noch immer glauben, daß sie richtig gehandelt haben.
    Es wird noch ein langer Weg sein, bis wir die letzten Auswirkungen jener Zeit in unserer Festplatte überschrieben haben und dem neuen Zeitalter eine erfahrene Hilfe sein werden.
    Es wird der Tag kommen, an dem die exzelenten Alten wieder gefragt, erhört und um ihre Meinung gebeten werden. Das soll Mut machen und Freude sein aufs älter werden.
    Ich wünsche allen eine schöne erfolgreiche und glückliche Zeit.
    Vielleicht sieht man sich.
    Liebe Grüße
    Babs

  3. monheimius 15. August 2011 at 14:37 #

    Lieber Ulf,

    Du bist auf dem richtigen Weg. Wenn Du den Weg des Erfolges beschreiten möchtest, checke Dein Umfeld und ändere es gegebenenfalls.
    Umgib Dich mit Menschen, die das was Du erreichen möchtest, schon erreicht haben und Du gerätst in einen Sog in Richtung Erfolg.

    Liebe Grüße
    Renate

  4. monheimius 15. August 2011 at 14:48 #

    Hallo Babs,

    vielen Dank für Deinen Zuspruch und den schönen Kommentar. Dazu kann ich nur eines sagen: Wir haben die Chance „das Steuer
    herumzureißen“ und mit unserer Achtsamkeit und dem Wissen um die Auswirkungen, zukünftigen Generationen zu ersparen,
    was wir durch unsere Erziehung und die Erziehung der Generationen vor uns erfahren mußten. Wir können den negativen
    Ernergiestrom, der über Generationen unbewußt weitergegeben wurde, stoppen und unsere Nachkommen lehren, dass sie so in
    Ordnung sind wie sie sind und sie ihr Leben gestalten können.

    Bis bald
    Renate

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